Durch Pascals Beitrag über seine 3 Level des FYou Moneys hat mich dazu motiviert, meinen eigenen Finanzaufbau zu analysieren und Preis zu geben. Bei der genauen Betrachtung sind natürlich auch einige „Finanzleichen“ zum Vorschein gekommen.

Die Struktur meiner Finanzen

Momentan besitze ich 2 Konten bei 2 verschiedenen Banken. Bei einer Filialbank habe ich mein Studentenkonto und verschiedene Sparkonten, welche diesem untergeordnet sind. Dazu später aber noch mehr. Zusätzlich habe ich dann noch ein Wertpapierdepot bei der Direktbank Flatex. Das wird monatlich fleißig bespart. Jedoch habe ich auch noch zwei finanzielle Fehltritte von früher: Eine Kapitallebensversicherung und ein Vorsorgezertifikat meiner Filialbank. Die Kapitallebensversicherung habe ich abgeschlossen, da ich mir damit eine billigere Stufe der Autoversicherung „erkaufen“ konnte. Hier wird auch nur ein kleiner Betrag monatlich eingezahlt! Diesen kann ich jedoch bald kündigen und auflösen und lasse diese 25 € lieber in mein Depot fließen! Das Vorsorgezertifikat hat mein Vater zu meiner Geburt eröffnet und wird auch monatlich bespart! Mit dem Auszug von Zuhause habe ich eigentlich damit gerechnet, dass ich dieses selbst finanzieren werde. Mein Vater meinte aber dann, dass er es zum Einstieg in das eigenständige Leben noch bezahlt. Somit habe ich hier noch keine Kosten, welche aber sicher noch auf mich zukommen werden. Ebenso habe ich gerade in eine Eigentumswohnung investiert, welche mit einem Kredit finanziert wurde. Dieser wird monatlich getilgt und soll bis spätestens 2031 abbezahlt sein.

Die Pfeiler meines Finanztempels

Nachdem wir nun meine Finanzprodukte begutachtet haben, widmen wir uns nun dem genauen Aufbau meiner Finanzen. Ich benutze gern das Bild eines Tempels.

Mein Finanztempel

                           Mein Finanztempel

Wie am Bild nebenbei ersichtlich besteht der Aufbau meiner Finanzen auf drei Ebenen: Dem Fundament, den Säulen und dem Dach. Das Fundament dient zur Absicherung und bietet Sicherheit. Mein Fundament bildet der Notgroschen, welcher 6 Monatsausgaben abdeckt. Mein Notgroschen ist auf einem Sparkonto „gebunkert“. Hier gammelt er vor sich hin und ist sofort verfügbar. Das ist das wichtigste für mich. Mein Notgroschen ist jedoch noch nicht ganz voll und wird neben dem Depot monatlich weiter aufgefüllt. Des Weiteren gehört zu meinem Fundament, dass mein Kredit schnellstmöglich getilgt wird. Auch die Absicherung möglicher großer Schäden gehört für mich zu meinem Fundament.

Darauf aufbauend sind die Säulen der passiven Einkommensquellen. Hier fokussiere ich mich gerade auf das vergrößern meines Wertpapierdepots um meine Finanzen mit Dividendenzahlungen aufzubessern. P2P-Kredite werden meine nächste passive Einkommensquelle. Die dritte Säule soll noch weitere passive Quellen darstellen wie Immobilien oder ein eigenes Unternehmen.

Das Dach und somit das Ziel meines Finanztempels ist die finanzielle Freiheit. Die finanzielle Freiheit bedeutet für mich, dass ich von meinen passiven Einkommensquellen leben kann. Dieses zu erreichen wird noch ein langer Weg aber ich bin überzeugt, dass ich es schaffen kann.

Fazit meiner Finanzen

Wichtig ist für dich und mich ein solides Fundament aufzubauen. Denn gerade diese Sicherheit lässt uns ruhigen gewissen Schlafen. Nachdem wir uns den Notgroschen geschaffen haben, geht’s ans investieren. Ich befinde mich momentan gerade zwischen diesen beiden Ebenen. Einerseits tilge ich meinen Immobilienkredit und auf der anderen Seite beginne ich schon nebenbei mit dem Aufbau meines Wertpapierdepots. Mein Depot wirft mehr Rendite ab, als die schnellere Rückzahlung des Kredits bringen würde. Deswegen auch die Entscheidung Tilgung und Aufbau zu vereinen. Jedoch habe auch ich noch einige Finanzleichen im Keller, welche ich noch genauer unter die Lupe nehmen muss!