Denkst du dir freitags: „Endlich Wochenende!“ oder montags: „Mich freut es gar nicht arbeiten zu gehen?“ Dann geht es dir wie vielen anderen. Immer wieder höre ich diese Aussagen in meinem Umfeld. Was jedoch steckt dahinter und wieso gibt es auch das Gegenteil? Wie kannst du dich selbst besser motivieren und was hilft dir die Menschen in deinem Umfeld zu motivieren?

Arten von Motivation

Um das Warum zu erforschen müssen wir uns zuerst mal bewusstwerden, welche Formen von Motivation es überhaupt gibt und wie wir diese hervorrufen können. Dabei wird heutzutage zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation unterschieden. Extrinsische Motivation bedeutet das Faktoren von außen dafür verantwortlich sind wie zum Beispiel, Geld, eine Belohnung für eine gute Note oder aber die Bestrafung, wenn bestimmte Regeln nicht eingehalten werden. Der Gegenpol dazu ist die intrinsische Motivation. Dabei kommt dein Antrieb aufgrund von Neugier, eigener Überzeugung oder Erfolgswahrscheinlichkeit. Für noch weitere Ausführungen zu den beiden Motivationsarten hat
Walter Edelmann für eduhi ein PDF erstellt.

Einsetzen und Wecken von Motivation

Doch wie hilft uns diese Einteilung unsere Motivation besser zu steuern? Eine der beiden Arten von Motivationsursprünge wirkt langfristiger und intensiver als die Andere. Schon eine Vorahnung? Ja es ist die intrinsische. Alles was wir von uns selbst aus gerne machen, liefert mehr Spaß und bessere Ergebnisse. Wir sind motivierter. Deswegen sind die Gründe in die Arbeit zu gehen oder seine Ziele zu verfolgen das Wichtigste. Wenn du etwas nur machst um Geld zu bekommen, wirst du bei der ersten Hürde kapitulieren. Such dir selber Gründe, warum du etwas schaffen möchtest.

Falls du mit deinem jetzigen Job unglücklich bist und du deine eigenen Stärken woanders siehst, wieso suchst du dir nicht einen Weg diese einsetzen zu können? Oft hilft ein Gespräch mit den Vorgesetzten oder du siehst dich nach einer neuen Aufgabe um. Denn es wird dich auf Dauer nicht erfüllen und auch nicht glücklich machen, nur für Geld zu arbeiten. Nimm dir mal ein Wochenende Zeit oder einen Nachmittag und versuche deine Stärken und deine Ziele in deinem Leben zu finden. Ich möchte zum Beispiel, später mal mehr Zeit mit meiner eigenen Familie verbringen und nicht abhängig sein von 9 bis 5 zu arbeiten um genug Geld zum Leben zu haben. Deswegen habe ich einen Weg gesucht, wie ich dies schaffen kann und meine Motivation ist riesengroß.

Motivation ist jedoch nicht nur für dich alleine wichtig. Auch deine Leistung wird sich verbessern. Denn du wirst dich selbst weiterbilden wollen oder eine selbstständige Lösung anstreben. Hürden werden dich nicht zum Aufhören bewegen, sondern als Abwechslung empfunden. Wenn du deine intrinsische Motivation für etwas gefunden hast, dann wird es dich in einen positiven Kreislauf bringen. Du wirst zufriedener und glücklicher. Im Endeffekt wirst du gar nicht mehr so intensiv merken, dass du arbeitest!

Fazit

Motivation ist ein sehr spannendes und interessantes Thema. In den nächsten Beiträgen, werde ich einige Motivationstheorien erläutern und ich hoffe, dass du dadurch deine eigene Bestimmung findest und auch den Personen in deinem Umfeld hilfst, mehr Freude und Zufriedenheit in ihrem Leben durch die richtige Motivation zu finden.

Was bewegt und motiviert dich? Welche Motivation verbirgt sich hinter deinen Zielen? In welchen Situationen warst du am meisten motiviert?