Nachdem ich in den letzten Wochen schon über verschiedene Kommunikationstheorien wie dasVier Ohren Modell oder das Eisbergmodell folgt heute das Sender-Empfänger-Modell. Gemäß Wikipedia definiert sich Kommunikation wie folgt:

Kommunikation (lat. communicatio, ‚Mitteilung‘) ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen. „Information“ ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung für Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung. Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint; „Übertragung“ ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hineingelangen“.

Kommunikation ganz einfach

Das Sender-Empfänger-Modell versucht den Prozess der Kommunikation so einfach wie möglich darzustellen. Dabei wird auf Sender, Sendegerät, Kanal, Signal, Empfängergerät und Empfänger reduziert. Wie in der Grafik ersichtlich läuft die Kommunikation grundsätzlich immer so ab:

  1. Der Sender „codiert“ seine Nachricht mit seinem Sendegerät.
  2. Die Nachricht wird über den Kanal mit dazugehörigem Signal gesendet.
  3. Der Empfänger „decodiert“ und verarbeitet diese Nachricht und zeigt darauf eine Reaktion.

Dabei können natürlich verschiedene Störfaktoren die Nachricht beeinflussen und verändern. Umso wichtiger ist es somit, sich den Schwierigkeiten bewusst zu werden, um diese zu vermeiden. Gerade in der heutigen Zeit werden wir mit Informationen nur so überschüttet.

Kommunikation – Auf was sollst du achten

Als Sender solltest du versuchen, deine Nachrichten so leicht verständlich wie nur möglich zu verfassen. Dabei sollten deine Körpersprache und die Nachricht zusammenpassen. Denn nichts verstört andere mehr als wenn hier Differenzen sind. Wenn du zum Beispiel eine traurige Nachricht überbringen musst und dabei grinst wird sich dein Gegenüber verarscht vorkommen. Deswegen denke immer nach wie du eine Nachricht überbringst.

Ebenso gibt es natürlich auch Schwierigkeiten die Nachricht auf dem richtigen „Kanal“ zu überbringen. Die verschiedenen Kanäle können ein persönliches Gespräch, ein Telefonat, eine SMS oder WhatsApp Nachricht oder zum Beispiel ein Brief sein. Jeder Kanal hat seine Vor- und Nachteile. Beim Telefonat ist zum Beispiel der Tonfall und die Tonlage viel wichtiger als bei einem persönlichen Gespräch, da die Körpersprache nicht unterstützend mitwirken kann. Bei WhatsApp Nachrichten solltest du besonders auf die Wortwahl achten. Denn du kannst zwar Smileys mitschicken, aber auch hier ist nicht immer klar was du meinst.

Zu guter Letzt können noch Schwierigkeiten beim Empfänger entstehen, welche du auch mit bedenken solltest. Je besser du deinen Kommunikationspartner kennst, umso besser kannst du auch die Nachricht auf ihn abstimmen. Beachte welchen Wissenstand und Gefühlszustand dein Gegenüber hat. Hole ihn oder sie dort ab und führ in zu deiner Hauptaussage hin. Du kennst es sicher selbst, wenn jemand von etwas sprichst und du nur Bahnhof verstehst. Nachdem du kurz nachgefragt hast, rückt dein Gegenüber mit einem kleinen Detail heraus und du verstehst auf einmal alles was er gemeint hatte. Versuche deine Nachricht klar auszudrücken!

Fazit Kommunikation

Das Sender-Empfänger-Modell versucht die Kommunikation zwischen zwei Menschen sehr einfach zu erklären. Dabei gibt auch immer wieder Komplikationen. Einige Fehler, die du vermeiden solltest, habe ich dir aufgelistet. Wenn du nur ein paar vermeidest, werden deine Aussagen klarer und du wirst von deinen Mitmenschen immer wieder für die Lösung von Problemen kontaktiert.

Kennst du andere Probleme in der Kommunikation? Das Sender-Empfänger-Modell versucht sehr zu vereinfachen. Ist es zu wenig komplex?